Geschichte

Im Jahre 1975 enstand bei einigen Unterklienern der Wunsch nach einer eigenen Fasnatzunft. Nach erfolgreicher Werbung und Information fand am 3. April 1976 die Gründungsversammlung der Unterkliener Fasnatzunft im Gasthaus „Breitenberg“, besser bekannt als „Schmalzer“ statt. Der erste Vorstand samt Beiräten wurde gewählt und setzte  sich wie gefolgt zusammen:

  • Obmann: Hermann Schöbel
  • Stellvertreter: Heinz Haas
  • Kassier: Hans Amann
  • Schriftführerin: Rösle Reinstadler
  • Beiräte: Hulda Karu, Karl Sutter, Willi Reinstadler, Paul Javornik

Bei der nächsten Versammlung am 1. Mai 1976 wurde das erste Sommerfest am 3. Juli 1976 beschlossen und geplant. Bereits damals wurde viel Wert auf Gemütlichkeit und Geselligkeit gelegt, sodass der erste zweitätige Ausflug ins Südtirol für den 11. und 12. September 1976 geplant wurde.

Bereits bei der Versammlung am 2. Oktober 1976 wurde der Vorschlag zur Durchführung eines Preisjassens vorgebracht. Das erste Preisjassen fand am 16. Oktober 1976 im „Gasthaus Breitenberg“ statt und findet alljährlich im November statt.

Im November 1976 wurde über die Anschaffung eines Zunftmantels samt Hut diskutiert und somit wurde das Aussehen für die ersten 16 Zunftmantel mit Hut wie gefolgt beschlossen:

  • Hut: schwarz mit silbergrauem Band und weißer Straußenfeder
  • Mantel: lila Samtmantel mit silbernen Bordüren
  • Hose: nach Möglichkeit schwarz

Die nächste erfolgreiche Veranstaltung war der am 21. Jänner 1977 stattgefundene „Erste Unterkliener Zunftball“ im „Gasthaus Breitenberg“.

Für die Faschingssaison 1976/77 wurde der Bau des ersten Faschingswagens beschlossen. Auf Vorschlag von Hulda Karu wurde von den Männern ein „Faschingzügle“ gebaut, dass am 12. Februar 1977 fertig gestellt und von der Taufpatin Hulda auf den Namen „s’Unterkliener Dämpfle“ getauft wurde.

In diesem Jahr war die Zunft auch als Funkenzunft aktiv. Es wurde ein hoher, breiter und schöner Funken im Unterklien aufgebaut.

Bei der Sitzung am 7. Jänner 1978 wurde die heute noch in Gebrauch befindliche Fahne entworfen und zur Produktion in Auftrag gegeben.

Aus diesen Anfängen entstand unsere aktive Zunft mit über 80 Mitgliedern. In dieser Zeit des Aufbaus gab es drei sehr aktive Obmänner (Hermann Schöbel, Siegfried Schöbel und Karl-Heinz Sutter). Viele Unterkliener und Oberkliener haben sich sehr um den Aufbau der Zunft bemüht und wurden dafür zu Ehrenmitgliedern ernannt:

  • Rösle Reinstadler
  • Erika Schöbel
  • Karl Sutter
  • Hans Amann
  • Roswitha Sutter
  • Heidi Amann
  • Josef Konrad
  • Edeltraud Schnitzer
  • Ehrenobmann: Siegfried Schöbel
  • Tanzer Hans
  • Sieglinde Amann
  • Gertraud Scheiblauer
  • Marlene Fenkart